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Fox Terrier Trimmen

01.06.2015

Fox Terrier
Fox Terrier im Hundesalon Gordon

Der Kennel Club registriert den Fox Terrier seit 1876. Heute werden sowohl beim Kennel Club als auch bei der FCI die Foxterrier in zwei Rassen unterschieden: Glatthaar-Foxterrier und Drahthaar-Foxterrier.

Hunde, die als Vorläufer der Rassen angesehen werden, kamen mit den Anfängen der Fuchsjagd in England auf und wurden als Laufhunde in den Meuten sowie für die Baujagd eingesetzt.

Beide Rassen unterscheiden sich nur wenig: Knochenbau, Haar und Farben sind gleich. Der Foxterrier wird bis zu 39 cm groß und ungefähr 8 kg schwer. Sein Fell ist weiß mit schwarzen Abzeichen oder schwarz und lohfarbenen. Die Ohren sind klein, V-förmig, abgeknickt, mit einer ordentlichen Falte nach vorne dicht an die Wangen fallend.

Der Drahthaar-Foxterrier muss regelmäßig gertimmt (nicht geschoren) werden. Das Wort Trimmen wird für viele Fellpflegemethoden genutzt. Wir, im Hundesalon Gordon- Der gepflegte Hund in Wiesbaden, bezeichnen mit dem Trimmen, das Zupfen, oder im Englischen, das Handstripping. Eine natürliche Fellpflegemethode für alle trimmbaren Terrier, Schnauzer, Rauhhaardackel, Drahthaarhunde und alle trimmbaren Mischlinge.

Trimmfell ist ein so genannter Rolling Coat. Dieses Fell besteht aus zwei Deckschichten, dem Haupt- und Nebenhaar und einer Unterwollschicht. Das Haupthaar wird in der Telogenphase entnommen (“getrimmt”, per Hand oder mit einem Trimmmesser).

Man nennt den Haarbalg zu diesem Zeitpunkt völlig atrophisch: das Haar ist nach oben verschoben und eine neue Haarmatrix beginnt sich zu bilden.

Deshalb tut das Trimmen auch nicht weh, da das zuletzt nur noch locker in der Haut sitzenden Telogenhaar hauptsächlich durch mechanische Einflüsse (Eigenschrubbern oder Trimmen) einfach entnommen werden kann.

Deshalb bezeichnen wir unsere Fellpflege auch natürliche Fellpflege. Je nach Anlage des Fells ist ein Trimmen alle 12-16

Wochen empfehlenswert. Teiltrimmen macht hierbei keinen Sinn, da man sonst keine gleichmäßige Decke erhält, sondern im Zweifel eine löchrige, nicht schützende Fellschicht ensteht.

Ein Abscheren dieser Fellart hätte fatale Folgen: Die Haarmatrix würde keinen Impuls bekommen, ein neues Haar zu bilden und verkümmert, wenn das Haar nicht entnommen wird. Abgeschorenes Fell kann nicht mehr herausfallen und verstopft die Haarwurzel, die ihre Produktion einstellt. Das dreischichtige Fell wird nach kurzer Zeit einschichtig, fein und seidig und schützt die Hundehaut bei diesen Rassen nicht mehr. Die Farben verlieren sich auch sofort. Dieser Vorgang – auch einmalig – ist nur in seltenen Fällen wieder rückgängig zu machen.

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